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Teams oder Slack: Welches Kollaborations-Tool passt zu deinem Unternehmen?

Beide Tools können Kommunikation und Zusammenarbeit im Team verbessern – die Frage ist nur, welches zu deiner bestehenden Tool-Landschaft und deinem Budget passt.

16. Februar 2023 Roman

Microsoft Teams und Slack dominieren 2023 den Markt für Team-Kommunikation. Beide sind gut – aber für unterschiedliche Unternehmen. Wer das falsche wählt, zahlt entweder zu viel oder kämpft täglich gegen ein Tool, das nicht zur eigenen Arbeitsweise passt.

Die Frage ist nicht welches besser ist – sondern welches besser zu dir passt.

Was beide können – und wo sie sich unterscheiden

Auf den ersten Blick ähneln sich Teams und Slack stark: Channels, Direktnachrichten, Dateiablage, Integrationen. Der Unterschied liegt im Detail – und im Ökosystem dahinter.

Microsoft Teams

  • Tief in Microsoft 365 integriert
  • Video- und Sprachanrufe inklusive
  • Dateien direkt in der App bearbeiten
  • Starke Sicherheits- und Compliance-Funktionen
  • Inklusive bei Microsoft 365-Abonnement

Slack

  • Breites Integrations-Ökosystem (800+ Apps)
  • Intuitivere Benutzeroberfläche
  • Videoanrufe via Drittanbieter (Zoom, Google Meet)
  • Kostenlose Version verfügbar
  • Plattformunabhängig, kein Microsoft-Lock-in

Die fünf entscheidenden Unterschiede.

1. Integrationen

Teams ist das stärkere Tool, wenn du bereits auf Microsoft 365 setzt – SharePoint, OneDrive, Outlook und alle Office-Anwendungen greifen nahtlos ineinander. Slack punktet mit Offenheit: Über 800 Integrationen mit Drittanbieter-Tools wie Google Drive, Trello, Asana, Zoom oder Salesforce machen es zur flexibleren Wahl für Teams, die mit einem gemischten Tool-Stack arbeiten.

2. Video- und Sprachanrufe

Teams hat hier einen klaren Vorteil: Video- und Sprachanrufe sind direkt integriert, ohne Zusatzkosten oder externe Tools. Slack bietet seit 2022 zwar eigene Huddles für kurze Audio-Gespräche, für vollwertige Videokonferenzen braucht man aber nach wie vor eine Drittanbieter-Integration.

Für Unternehmen, die viele interne Meetings führen und bereits auf Microsoft setzen, ist Teams das klar effizientere Setup – ein Tool weniger, das verwaltet werden muss.

3. Dateibearbeitung

Teams erlaubt es, Office-Dokumente direkt in der App zu öffnen und zu bearbeiten – ohne Download, ohne Versionschaos. Slack bietet grundlegende Dateifreigabe, aber keine integrierte Bearbeitungsfunktion. Wer täglich mit Word, Excel oder PowerPoint arbeitet, spart mit Teams echte Zeit.

4. Preisgestaltung

Teams (2023)

  • Essentials: ab ca. CHF 4.– / Monat
  • Microsoft 365 Business Basic: ab ca. CHF 6.–
  • Inklusive für bestehende M365-Kunden
  • Kein eigenständiger Gratisplan mit vollem Funktionsumfang

Slack (2023)

  • Free: 90 Tage Nachrichtenhistorie, 10 Integrationen
  • Pro: ab ca. CHF 8.75 / Monat
  • Business+: ab ca. CHF 15.– / Monat
  • Enterprise Grid: individuelle Preise
Wer Microsoft 365 bereits abonniert hat, bekommt Teams ohne Mehrkosten dazu. Wer Slack zusätzlich kauft, zahlt doppelt – ohne zwingend mehr zu bekommen.

5. Sicherheit und Compliance

Teams ist hier die robustere Wahl. Microsoft bietet umfassende Compliance-Zertifizierungen (ISO 27001, SOC 2, DSGVO, HIPAA u.v.m.) und granulare Verwaltungsmöglichkeiten für IT-Abteilungen. Slack hat nachgezogen und bietet seit Enterprise Grid ebenfalls starke Sicherheitsfunktionen – aber für regulierte Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen oder öffentliche Verwaltung ist Teams 2023 die sicherere Wahl.

Für wen eignet sich was?

 
Teams – wenn du bereits in der Microsoft-Welt bist Office 365, SharePoint, OneDrive, Outlook – wer das schon nutzt, bekommt mit Teams eine nahtlose Erweiterung ohne Mehrkosten. Besonders stark für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen.
 
Slack – wenn Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit zählen Teams, die plattformunabhängig arbeiten, viele externe Tools integrieren oder eine intuitivere Oberfläche bevorzugen, sind mit Slack besser bedient. Besonders beliebt in Tech- und Kreativbranchen.
 
Slack Free – für kleine Teams mit kleinem Budget Die kostenlose Version reicht für kleinere Teams als Einstieg. Einschränkung: Nur 90 Tage Nachrichtenhistorie und maximal 10 Integrationen – das kann schnell eng werden.
Das beste Tool ist das, das dein Team tatsächlich benutzt. Ein perfekt konfiguriertes Teams bringt nichts, wenn die Mitarbeitenden weiter per E-Mail kommunizieren.

Beratung

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Gespräch anfragen

Teams oder Slack – beide sind gut, aber nicht für jeden.

Wer Microsoft 365 nutzt, fährt mit Teams meist effizienter und günstiger. Wer Flexibilität, ein offenes Integrations-Ökosystem oder eine intuitivere UX sucht, ist bei Slack besser aufgehoben. Die Entscheidung lohnt es sich einmal sorgfältig zu treffen – Tools, die sich einmal im Unternehmen etabliert haben, sind schwer wieder zu wechseln.

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