Computer und Internet haben unser Leben, Arbeiten und unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend verändert. Drei technologische Ansätze stechen dabei besonders hervor – weil sie nicht nur einzelne Branchen, sondern unsere gesamte Wahrnehmung der Welt betreffen.
AR, VR und AI – keine Buzzwords, sondern Technologien, die bereits heute im Einsatz sind.
Augmented Reality (AR) – die erweiterte Realität.
AR bezeichnet Computersysteme, die unsere Wahrnehmung der realen Welt um digitale Informationen ergänzen. Realität und Computerberechnungen werden in Echtzeit vermischt – sichtbar zum Beispiel auf einem Display oder einer Windschutzscheibe.
Virtual Reality (VR) – vollständig in die digitale Welt eintauchen.
VR bezeichnet eine komplett computergenerierte Umgebung, die der Nutzer umfassend wahrnehmen und mit der er interagieren kann. Im Unterschied zur AR ersetzt VR die reale Welt vollständig – statt sie zu erweitern.
Zum Einsatz kommen sogenannte Head-Mounted Displays (HMD): Brillen, die direkt vor den Augen sitzen, die Aussenwelt abschirmen und die virtuelle Umgebung in Echtzeit darstellen. Zusammen mit Bewegungssensoren entsteht eine überzeugende Illusion.
Artificial Intelligence (AI) – das lernende System.
AI – auch als KI (künstliche Intelligenz) bekannt – bezeichnet den Versuch, menschliche Intelligenz in einem Computerprogramm abzubilden. Das Ziel: ein System, das eigenständig lernt, sich selbst optimiert und mit neuen, unklaren Situationen umgehen kann.
Formen der AI sind heute schon im Alltagseinsatz – häufig, ohne dass man es direkt wahrnimmt.
Drei Technologien, die nicht mehr aufzuhalten sind.
AR, VR und AI sind 2017 keine Zukunftsvisionen mehr – sie sind in Forschung, Industrie und Alltag längst angekommen. Wer versteht, was dahintersteckt, kann besser einschätzen, wie sich diese Technologien auf das eigene Berufs- und Alltagsleben auswirken werden.