Unser heutiges Geldsystem basiert auf Fiat-Geld: Staaten kontrollieren die Ausgabe, Zentralbanken drucken Scheine, und das Geld verliert mit der Zeit an Wert – Inflation. Kryptowährungen funktionieren grundlegend anders. Kein Staat, keine Bank, keine Druckerpresse.
Ob sie das Geldsystem tatsächlich revolutionieren – die Zeit wird es zeigen. Dass sie es verändern, steht kaum noch zur Diskussion.
Der Name stammt vom griechischen «kryptos» – verschlüsselt, verborgen. Kryptowährungen existieren nicht auf Papier, sie werden elektronisch erzeugt und in sogenannten E-Wallets gespeichert. Diese digitalen Zahlungsanbieter funktionieren ähnlich wie PayPal – aber ohne Bank als Zwischeninstanz.
Fiat-Geld (heute)
Kryptowährung
Bitcoin ist die bekannteste und aktuell wertvollste Kryptowährung. Grundlage ist die Blockchain-Technologie: ein dezentrales System, das digitale Transaktionen für niedrige Gebühren und ohne Mittelsmann ermöglicht.
In der Schweiz kann man bei verschiedenen Anbietern und einzelnen Kommunen bereits mit Bitcoin bezahlen. In Japan gilt Bitcoin seit 2017 offiziell als anerkanntes Zahlungsmittel.
Bitcoin ist nicht allein. In den letzten Jahren haben sich mehrere Alternativen etabliert, die gekauft und gehandelt werden können.
Der Bitcoin-Boom wurde 2017 durch Investitionen grosser Unternehmen weiter angeheizt. Neben der Euphorie gibt es aber auch kritische Stimmen – und sie haben Argumente.
Kryptowährungen sind kein Hype – sie sind eine Technologie, die ernst genommen werden will.
2018 steht die Geschichte der Kryptowährungen erst am Anfang. Die Blockchain-Technologie dahinter ist innovativ und real. Ob Bitcoin das Papiergeld tatsächlich ersetzt, bleibt offen. Dass digitale Währungen unser Geldsystem langfristig verändern werden – daran zweifeln immer weniger.