Innovationsmanagement wozu eigentlich?

Sichert das Innovationmanagement die Zukunft eines Unternehmens? Eines ist klar, dass es immer schwieriger wird sich über einen längeren Zeitraum gegenüber dem Mitbewerbern behaupten zu können. Die Gründe dafür sind der steigende Kostendruck, die Globalisierung, das Customizing, die zunehmende Produktkomplexität, die konjunkturellen Einbrüche, Fusionen und Insolvenzen. Der Druck der auf jedem Unternehmen liegt ist gross und nur wer im Stand hält überlebt. Und dazu braucht es auch Innovationen und vor allem erfolgreiche Produkte. Das Innovationsmanagement steht für nachhaltige Unternehmenswertsteigerung, erfolgreich positionierte Marktleistung und optimierte und durchgängige Wertschöpfungsprozesse. Die hohe Veränderungsbereitschaft zeichnet ein innovatives Unternehmen aus. Es ist in der Lage Veränderungssignale frühzeitig wahrzunehmen Chancen rasch, proaktiv in Geschäftsideen oder Projekte umzusetzen und die Führungs- und Organisationsstrukturen der Marktleistung anzupassen. Wer ist verantwortlich für die Innovationen? Ist es der Verkauf, die Entwicklung oder die Unternehmensleitung? Nein es ist jeder einzelne Mitarbeiter. Der Erfolgsfaktor für ein funktionierendes Innovationsmanagement sind die internen Einflüsse wie Unternehmenskultur, Kompetenzen, Erfahrung und Ressourcen. Wie werden Innovationen erkannt?

  • Dem Markt und Kunden zuhören
  • Strategiediskussionen eröffnen neue Horizonte und schaffen eine gemeinsame Sicht
  • Über den Tellerrand hinaus Blicken auch Ansätze über das derzeitige Geschäft hinaus verfolgen
  • Die Basis mit ins Boot nehmen
  • Beobachten des Wettbewerb
  • Aktive Kommunikation
  • Fehlerkultur (aus Fehler lernen)

 Produkt- und Dienstleistungsinnovationen

Für eine Innovation braucht es immer eine gute Idee. Eine Produkt- oder Dienstleistungsinnovation ist nicht nur etwas wirklich neues auf den Markt zu bringen. Die Innovation kann schon im kleinen statt finden. Ein Produkt einer vollkommen neuen Zielgruppe zugänglich und attraktiv zu gestallten ist auch eine Innovation. Nur diese kleinen Innovationen alleine sichern den Wettbewerbsvorsprung und das bestehen am Markt nicht. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot muss den aktuellen und zukünftigen Marktanforderungen laufend dynamisch angepasst werden. Denn Me-too-Produkte sind leicht austauschbar.

Prozessinnovationen

Wie man so schön sagt „Der Teufel steck im Detail“ dies ist auch bei der Innovation so. Den nötigen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb ist nicht nur die Weiterentwicklung des Kundennutzen. Die Prozessinnovationen sollen die Effizienz, die Produktivität oder die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung steigern. Die aggressive Preispolitik des Wettbewerb zwingt die Unternehmen auch bei internen Prozessen Innovativ zu werden. Heute zählt die Aussage hoher Preis für gute Qualität nicht mehr. Das Preis/Leistungsverhältnis muss stimmen.

Erfolgsfaktor für Innovationen

Wie wird ein Unternehmen Innovativ? Sobald einen hohe Bereitschaft für Veränderungen vorhanden ist, Trends frühzeitig erkennt und Chancen rasch und pro aktiv umsetzt. Es ist in erster Linie die Unternehmensleitung welche die Mitarbeiter aller Stufen dazu begeistert neues auszuprobieren. Es herrscht eine Fehlerkultur welche es ermöglicht aus Fehlern zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Die Umsetzungsverantwortung liegt am ende beim Produktmanagement welches das Vertrauen und die Unterstützung der Unternehmensleitung geniesst.