Analoges vs. digitales Marketing

Vermarktung heute besteht aus weit mehr als aus den vier P’s (Product, Price, Place & Promotion), aus einem Eintrag im Telefonbuch, dem Messeauftritt oder der Kundenbeziehungspflege durch Besuche und eine Weihnachtskarte. Auch der reine Internetauftritt reicht nicht aus, der lange Zeit nichts als die Verlängerung des Analogmarketings aus der vordigitalen Ära war. In unserem Workshop zeigen wir Ihnen die Unterschiede zwischen analogem und echtem digitalen Marketing auf.

Was hat sich an der Vermarktung heute geändert?

Die größte Veränderung durch die Digitalisierung der Produktwelt (und der Gesellschaft) zeigt sich im Kundenverhalten. Das Internet macht jede Information und auch nahezu jedes Produkt sofort verfügbar. Jedermann kann Preise, die Aktivitäten von Wettbewerbern oder Kundenmeinungen sofort aufrufen, jeder Verbraucher kann sich auch selbst unmittelbar äußern. Wir liefern Ihnen in unserem Workshop Praxistipps zur Vermarktung heute, zeigen auf, wie Konsumenten im 21. Jahrhundert denken und handeln und welche Tools nützlich sein können, damit Sie Ihre Kunden on- und offline gleichermaßen abholen. Gleichzeitig bietet unser Workshop viel Raum für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Wie unterscheiden sich analoges und digitales Marketing?

Analog wurde über Jahrzehnte einseitig vermarktet, weil die Medien gar nichts anderes zuließen. Firmen schalteten TV- und Rundfunkspots sowie Printwerbung (Zeitung, Plakate), achteten auf einen einheitlichen Kampagnen-Look und ließen die Reaktion der VerbraucherInnen auswerten. Diese Art der Vermarktung lässt viele Spielarten und feine Varianten zu, doch sie hat ein übergreifendes Merkmal: Sie verbreitet einseitige Botschaften vom Produzenten zum Verbraucher. Digitales Marketing muss sich hingegen auf den permanenten Dialog einstellen, denn auf jede Online-Kampagne können die angesprochenen Nutzer reagieren. Sie hinterlassen Kommentare und tauschen sich untereinander aus, sie bewerten auch Produkte sofort und dabei kritisch sowie nachlesbar durch andere Interessenten. Das war in der Prä-Online-Ära höchstens mit Leserbriefen möglich, die aber untergingen, während die digitale Welt die gezielte Suche nach Erfahrungsberichten zulässt. Dieses Phänomen können Firmen für sich nutzen. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Am 25. Oktober findet zu diesem Thema ein Workshop statt.